Gesunde Lebensmittel

Brunnenkresse

Brunnenkresse wird bereits seit langer Zeit als Heilkraut verwendet. Die Wasserpflanze wirkt appetitanregend, harntreibend, wehenanregend und fördert den Stoffwechsel. Bei Rheuma und Diabetes mellitus soll die Pflanze ebenfalls angewendet werden können. Bekannt ist auch die blutreinigende und blutbildende Wirkung der Brunnenkresse. Auf die Schleimhäute soll sich die Wasserpflanze ebenfalls positiv auswirken.

So wird Brunnenkresse beispielsweise bei Entzündungen der Mundschleimhaut empfohlen. In der Naturheilkunde wird die Brunnenkresse auch für Frühjahrskuren zur Entgiftung und Entschlackung genutzt. Zudem soll das Kraut bei Akne helfen und auch als Haartinktur geeignet sein.

Sie enthält viel Vitamin C, Bitterstoffe, Eisen, Arsen, Jod, Zink und ein eigenes Antibiotika. Die Blätter am besten frisch im Salat genießen.

Chinakohl

Der exotische Krauskopf hat eine steile Karriere gemacht und erfreut sich steigender Beliebtheit. Kein Wunder, denn Chinakohl ist ein echtes Allroundtalent mit vielen kulinarischen, gesundheitlichen und praktischen Vorzügen.
Chinakohl bleibt auch für Figurbewusste ein Genuss ohne Reue! Dafür ist das Gemüse umso reicher an Vitamin C: 100 g bringen es auf rund 25 mg. Das entspricht etwa einem Viertel der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Tagesmenge von 100 mg Vitamin C. Nennenswert ist außerdem der Gehalt an Folsäure sowie an Senfölen, die den Chinakohl besonders gut verdaulich machen und für seinen typischen Geschmack sorgen.

Er senkt das Krebsrisiko, pusht das eigene Immunsystem, wirkt Bakterien entgegen und neutralisiert zellschädigende, freie Radikale.

Chicoree

Die Franzosen lieben den Chicorée so sehr, dass sie fast ihre gesamte Ernte selbst verspeisen. In Belgien baut man lieber gleich so viel an, dass es auch für den Export reicht. Nur bei uns führt das feine Gemüse eher ein Schattendasein. Dabei hat Chicorée kulinarisch und gesundheitlich einiges anzubieten! Obwohl im das Chlorophyll ehtl, ist er dank des Bitterstoffes sehr gesund. Chircoree bindet Sauren, ist wichtig für den Knochenaufbau und fördert die Verdauung.

Spinat

Spinat vereint trotz sehr weniger Kalorien viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe in sich. Mit diesen Inhaltsstoffen schützt Spinat Ihre Augen und reduziert die Krebsrisiken. Die im Spinat reichlich enthaltenen Beta Carotine versorgen deinen Körper (und die Augen) mit genug Vitamin A. Zum einen helfen die Beta Carotine. Davon enthält Spinat unglaublich viel, obwohl doch Spinat überhaupt nicht orange ist. Umgewandelt als Vitamin A, schützt es vor Nachtblindheit und vor freien Radikalen im Auge. Spinat ist trotz weniger Eisen, als früher angenommen, sehr gesund. Denn neben den angesprochenen Beta Carotine, beinhaltet der Spinat auch Kalium Kalzium, Magnesium und vielles mehr.

Rote Bete

Die Rote Bete ist – wie andere Rüben auch – nicht sonderlich beliebt. Ein Grund für die allgemeine Rübenablehnung ist kaum auszumachen, denn Rote Bete gehört nicht nur zu den gesündesten Gemüsesorten auf diesem Planeten. Sie schmeckt ausserdem ganz hervorragend und steht in Windeseile auf dem Tisch.

Rote Bete ist reich an Betain, einem sekundären Pflanzenstoff, der die Funktion der Leberzellen stimuliert, die Gallenblase kräftigt und dabei hilft, die Gallengänge gesund und frei zu halten.

Das wiederum sorgt einerseits für eine reibungslose Verdauung und versetzt andererseits den Körper in die Lage, Stoffwechselendprodukte und Toxine vollständig und zügig auszuscheiden.

Vitamin B, Folsäure und Eisen – Rote Beete hat zu Recht den Ruf, bei der Blutbildung eine große Rolle zu spielen. Sportler haben mehr Power, wenn sie täglich ein Glas Rote-Bete-Saft drinken.

Petersilie

Die Petersilie ist das bekannteste Kraut der deutschen Küche. In den meisten Küchengärten kann man die Petersilie antreffen, die es sowohl mit glatten oder mit den dekorativen krausen Blättern gibt.

Dass die Petersilie auch eine Heilpflanze ist, ist den Meisten unbekannt. Einerseits wirkt sie durch ihren hohen Vitamin C Gehalt belebend und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Sie regt aber auch den gesamten Verdauungsvorgang an und wirkt harntreibend und förderlich auf Niere und Blase.

Eine besonders ausgeprägte Wirkung hat die Petersilie auch auf die Fortpflanzungsorgane der Frauen. Sie fördert die Menstruation, lindert Menstruationsbeschwerden und kann auch bei der Geburt hilfreich zur Seite stehen. Zudem ist die Petersilie bei Nierenporblemen, Bauchschmerzen oder Verauungsstörungen anzuwenden. Äußerlich können die Blätter der Petersilie in Form von Umschlägen, bei Hautproblemen, wie z.B. Juckreiz, aufgetragen werden.

Mangold

Mangold enthält, ähnlich wie der Spinat, viele gesunde Nährstoffe. Das Beta-Karotin im Mangold wird im Körper in Vitamin A umgewandelt, was unter anderem für das Sehen von Bedeutung ist. Daneben kommen B-Vitamine, Kalium und Kalzium vor. Kalzium ist zum Beispiel wichtig für die Knochen. Zudem steckt im Mangold Eisen und Vitamin C. Junge Mangoldblätter im Salat schmecken nicht nur hervorragend, sie sind auch mal eine willkommene Abwechslung zum Blattsalat.

Selenmangel – die Ursache viele Befindlichkeiten

Selen beschützt den Körper

Selen gehört zu den bedeutendsten Spurenelementen im menschlichen Körper und übernimmt zudem eine extrem wichtige Aufgabe als Beschützer der Gesundheit. Seine vorrangigste Aufgabe besteht darin, die Zellen des Körpers vor Schäden, Belastungen aller Art und vor Giften zu schützen. Selen zählt zu den Antioxidantien, die dem Alterungsprozess entgegenwirken und vor der Entstehung freier Radikale schützen.

Die beiden grundlegenden Eigenschaften des Selens sind seine ausgezeichnete antioxidative Wirkung sowie seine segensreiche Fähigkeit, Schwermetalle an sich zu binden. Beide Funktionen schützen die Körperzellen vor den Angriffen freier Radikale und stärken die körpereigene Abwehrkraft. So kann eine ausreichende Selenversorgung vor sehr vielen Krankheiten schützen. Doch leider weisen die meisten Menschen heutzutage einen eklatanten Selenmangel auf – mit weitreichenden Folgen.

So decken Sie den Selenbedarf Ihres Körpers

Schon ein geringer Mangel an Selen kann spürbare Folgen haben. Sie altern schneller, Ihre Gesundheit wird anfälliger. Ein Selenmangel kann bei eiweißarmer Ernährung entstehen. Sie tun also gut daran, solche Lebensmittel zu essen, die reich an Selen sind. Dazu zählen unter anderem Fleisch vom Rind, Schwein und Kalb, Wurst, Forelle, Rotbarsch und Kartoffeln. Weitere gute Selen-Lieferanten sind Huhn, Eigelb und Sonnenblumenkerne. Viele Lebensmittel, die aus Europa stammen, enthalten Selen nur in sehr geringen Konzentrationen.

Wegen der großen Unterschiede im Selengehalt der Böden schwankt der Selengehalt in Nutzpflanzen sehr stark. In vielen Regionen Europas, so auch in Deutschland, enthalten die Böden nur wenig Selen – unter anderem bedingt durch den mit Schwefeldioxid belasteten sauren Regen sowie schwefelhaltige Düngemittel (Schwefel wird dann von den Pflanzen statt Selen aufgenommen).

Neuere Untersuchungen lassen außerdem einen Zusammenhang zwischen niedrigen Selenwerten und Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen sowie der Entstehung einer Arteriosklerose vermuten. Auch gibt es Hinweise darauf, dass ein Selenmangel die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann: Frauen, die Fehlgeburten erlitten, wiesen extrem niedrige Blutspiegel des Spurenelements auf. Bei Männern mit einem Selenmangel kann die Reifung und Beweglichkeit der Spermien gestört sein.