Zink

Das Zink ist – nach dem Eisen – das zweithäufigste Spurenelement im menschlichen Körper. Der Gesamtbestand im Körper beträgt ca. 2 bis 3 Gramm. Zink ist Bestandteil von 80 Enzymen und Co-Enzym von 200 körpereigenen Enzymen, die Zink für die Aufrechterhaltung ihrer Funktion und des Stoffwechsels benötigen.

Zink hat die Aufgabe, Zellmembranen zu stabilisieren, die Immunabwehr zu fördern und beim Kollagenstoffwechsel mitzuwirken. Zink ist ein natürlicher Gegenspieler im Körper für Kupfer, Quecksilber, Cadmium und Blei.

Eine unzureichende Zufuhr von Zink hat ungünstige Auswirkungen – vorwiegend auf das Immunsystem und die Haut. Zink hat für die Gesundheit des Menschen eine große Bedeutung.

  • Zink ist Bestandteil an etwa 200 Enzymen, die an unseren Stoffwechselvorgängen beteiligt sind wie z. B. der RNA-Polymerase oder der Gluthationperoxidase
  • Zink ist beteiligt am Aufbau der Erbsubstanz DNA.
  • Zink ist beteiligt am Wachstum unserer Zellen.
  • Zink wird benötigt für die Eiweißherstellung.
  • Zink ist mit verantwortlich für die Funktion unserer Hormone.
  • Zink wird benötigt für ein funktionierendes Immunsystem, da die hierfür benötigten Abwehrzellen Zink benötigen.
  • Zink wird gebraucht für eine gute Wundheilung
  • Zink verbessert nachweislich die geistige Leistungsfähigkeit.
  • Zink ist am Aufbau unserer Haut beteiligt.
  • Zink ist Bestandteil unserer Zellmembranen.
  • Zink unterstützt die Entsorgung von Schwermetallen.
  • Zink ist auch bei der Behandlung von Quecksilber-Amalgamvergiftungen unent-behrlich.
  • Zink ist beteiligt am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.
  • Zink spielt eine Rolle im Säure – Basen – Haushalt.
  • Zink wird benötigt beim Abbau von Alkohol durch die Alkoholdehydrogenase.
  • Zink ist am Sehen beteiligt und erhöht die Konzentration an freiem Vitamin A.
  • Zink beeinflusst die Bildung der männlichen Geschlechtsorgane und der Spermien.
  • Zink wird benötigt für die Reduktion freier Radikale.
  • Zink schützt Insulin vor der Oxidation.

Wie äußert sich ein Zinkmangel?

Die Haut kann schuppig werden, es kann zu Akne, Neurodermitis und Ekzemen kommen. Haarausfall kann auftreten oder Brüchigkeit der Haare. Wunden heilen schlecht. Es besteht eine erhöhte Infektanfälligkeit. Es kann zu Blutarmut kommen. Die Keimdrüsen können eine verminderte Funktion aufweisen. Es kann zu Veränderungen der seelischen Verfassung kommen, zu Depressionen, Aggressivität und zu seelischen Erkrankungen. Zyklusstörungen können auftreten. Es kann zu einer Minderung der sexuellen Lustempfindung kommen. Nachts ist das Sehen schlechter. Das Wachstum kann gebremst werden. Impotenz kann auftreten. Appetit, Geschmack oder Geruch können schlechter werden.

Wie kann man Zinkmangel feststellen?

Man kann die Zinkkonzen-tration im Blut messen. Im Serum liegt der Normbereich bei 13 – 20 µmol/l Zink. Am besten misst man jedoch den Zinkgehalt im Vollblut. Da jedoch nur ca. 1 % des Zinks im Blut gelöst vorliegt, kann auch bei normalem Blutspiegel ein Mangel in den Geweben vorliegen.

Kann man auch zu viel Zink einnehmen?

Ja. Es kann dann zu einem metallischen Mundgeschmack kommen, zu Müdigkeit, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Erbrechen. Da Zink die Kupfer – Aufnahme hemmt, kann es bei zu hohen Dosen zu einem Abfall des Kupferspiegels und zur Unterversorgung mit Kupfer und schließlich zur mikrozytären Blutarmut kommen.

Wie können wir uns mit Zink versorgen?

Zink ist vor allem in tierischen Produkten ent-halten, d. h. in Fleisch, Fisch und Milchprodukten, kommt jedoch auch im vollen Korn, in Samen und Pflanzen vor. Es wird im Zwölffingerdarm und Leerdarm aufgenommen, wobei nur ca. 10 – 30 % des angebotenen Zinks verstoffwechselt werden können. Wird kein Zink mehr im Körper gebraucht, wird auch kaum noch Zink im Darm aufgenommen. Citrat und Aminosäuren verbessern die Zinkaufnahme im Darm, Ballaststoffe, Phytinsäure, Schwermetalle etc. vermindern sie. Zink kann nur in der Zelle im Körper gespeichert werden. Unser Körper benötigt ca. 1,4 – 3 g Zink.

Hierfür müssen unter normalen Bedingungen ca. 10 – 15 mg Zink aufgenommen werden. Der Bedarf kann jedoch deutlich höher sein im Wachstum, bei Schwangeren und Stillenden, bei Sport, bei hoher geistiger Belastung, bei Stress etc. Ca. 10 g Zink werden täglich aus dem Körper über Darm, Niere, Haut und mit dem Sperma wieder ausge-schieden. Mit einer rein pflanzlichen Ernährung ist der Körper oft ungenügend mit Zink versorgt

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