Sauer macht lustig – Basen tun`s auch!

ZitronenVon der einen Hälfte der verzehrten Lebensmittel leben wir, von der anderen Hälfte lebt der Arzt“ (Sprichwort)

Vergleichbar mit unserer Umwelt ist der Gesundheitszustand unserer Zeit geprägt von die sich einer Vielzahl von Zivilisationskrankheiten, die sich sehr schleichend ausbreiten und erst nach einer gewissen Zeit in einem Krankheitsbild manifestieren. Für die Entstehung spielt unsere Ernährung eine entscheidende Rolle. Genussmittel wie Kaffee, Zigaretten, tägliche Fleischmahlzeiten und Süßigkeiten – früher eher selten und zu besonderen Anlässen konsumiert – gehören heute zu unserem Alltag.

Fehlernährung, Überernährung, Umweltbelastungen, Medikamente und emotionale Belastungen wie Stress, Ärger, Überlastung, Frustration und Lärm sind ebenso krankheitsbildende Faktoren.

Beispielsweise ist die Übersäuerung des Magens ein weit verbreitetes Problem:

Wer von uns hat nicht schon unter lästigem Sodbrennen gelitten? Aber nicht nur diese unangenehme Beschwerden sind auf zu viel Säure im Körper zurückzuführen. Zahlreiche andere Gesundheitsprobleme haben ihre Wurzel in einer Störung des sogenannten Säure-Basen-Haushalts. So können als Folge eines zu hohen Säureanteils z.B. Haarausfall, Depressionen, Ekzeme und Karies auftreten, aber auch Krankheiten der Knochen wie Rheuma, Gicht, Osteoporose und Arthrose können daraus resultieren. Ebenso wie zu Brüchigkeit der Knochen kann Übersäuerung auch zu brüchigen Adern führen, wodurch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle steigt. An dieser erschreckenden Aufzählung wird deutlich, wie überaus wichtig es ist, auf ein gutes Säure-Basen-Gleichgewicht zu achten.

Wie kommt es zu einer Übersäuerung?

Mit zunehmender Zivilisation ist der Anteil der Säurebildner in der Nahrung gestiegen und die Fähigkeit des Organismus, diese zu neutralisieren, aufgrund des steigenden Nährstoffmangels, gerade an basenbildenden Salzen, gesunken. Daneben beeinflussen auch Umweltgifte, Stress, Krankheit und die Einnahme von bestimmten Medikamenten den Säure-Basen-Haushalt negativ. Durch einen zu hohen Anteil an säurebildender Nahrung, die der Körper auf Dauer nicht kompensieren kann, können eine Reihe von Stoffwechselabläufen entgleisen und zur Einlagerung von Schlackenstoffen führen, die den Austausch von wichtigen Nähr- und Wirkstoffen im Gewebe beeinträchtigen und zum Beispiel Gelenkbeschwerden, Migräne oder Magenbeschwerden begünstigen.

Richtige Ernährung als wichtiger Therapiebestandteil

Bei einer Übersäuerung ist die Umstellung der Ernährung mit Reduzierung der säurebildenden und Bevorzugung basischer Lebensmittel ein wesentlicher Bestandteil.

Die Maßnahme gegen Übersäuerung ist einfach – die Nahrungsumstellung. Ihre Umsetzung schon schwieriger. Eine fachkundige Beratung hilft dabei. Man kann die Umstellung stufenweise, allmählich, oder plötzlich „auf einen Ruck“ durchführen, Entscheidend ist nicht, wie man es tut, sondern das man es tut, den für ein gesundes, zufriedenes Leben mit guter Leistungsfähigkeit unabdingbar, über längere Zeit nicht „sauer“ zu sein!

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